8.7.05

Verwirrende Tage

Der Tag gestern war ziemlich stressig, wieso, das ist mir ziemlich peinlich und fällt unter die Kategorie "unblogbar". Ich hoffe mal, dass man aus Fehler lernen kann...

Dafür kam zwischendurch auch die wunderbare Nachricht, dass ich mir um das Wohnheimzeugs keine Gedanken mehr machen muss *jubel* Ich habe nämlich ein Zimmer im Erasmushaus, dem Haus der Kath. Hochschulgemeinde Tübingen *froi*

Ne andere Bewerbung war dafür weniger erfolgreich, nämlich die für Venedig, wobei ich den Grund der Ablehnung noch nicht ganz durchschaue und daher vielleicht nochmal anrufe.

Gestern Abend ging´s dann weiter damit, dass ich zufälligerweise im Radio von den Anschlägen hörte. Irgendwie hat man hinterher das Gefühl, dass doch an dem Tag was passieren musste. G8-Gipfel in GB, Olympia, das Datum,... Der G8-Gipfel als symbolisches Ziel des Anschlag zeigt aber auch, dass die Terroristen nicht wirkliche Ziele haben, sondern nur um der Symbolik wegen ihre Macht beweisen wollen. Grandios lächerlich ist, wie alle Leute jetzt Panik schieben. Die Autoindustrie freut sich.

Der Abend war dafür sehr nett: Doppelkopf im KSJ-Café...sollte man zur festen Einrichtung werden lassen.

Und für alle Freunde von Bürokratie oder Sportverletzungen: Ich kriege tatsächlich eine Rente, weil meine Erwerbsfähigkeit gemindert war...

So, jetzt werde ich einkaufen für den Aktion West-Ost-Vorstand, der dieses Wochenende in Hannover stattfindet. Dummerweise fällt mir nicht wirklich viel ein, was wir brauchen, was gegebenfalls schlecht ist.

4 Comments:

Anonymous Anonym said...

Ja, die Panik. Man muss kein Statistikgenie sein, um zu beweisen, dass die Chance, im Feierabendverkehr mit 80km/h in ein Stauende zu krachen und auf der Stelle tot zu sein ungleich höher ist als die Gefahr eines Terroranschlags/Unfalls in der U-Bahn. Nun ist die menschliche Natur aber irrational und das Gefühl, dem Schicksal ausgeliefert zu sein ist bei passiven Vorgängen wie U-Bahn-Fahren oder Flugzeugfliegen nun einmal deutlich höher als bei aktiven Vorgängen wie Autofahren, wo wir uns der Illusion hingeben, wir hätten alles im Griff. Mit "lächerlich" hast du vielleicht das falsche Wort getroffen, aber natürlich sprichst du einen wahren Punkt an. Mein subjektives Angstgefühl richtet sich nun einmal nicht nach irgendwelchen Excel-Tabellen. Ich hätte schon ein komisches Gefühl, wenn ich heute in London U-Bahn fahren müsste. Zumal sie die Täter ja noch nicht haben.

Albus

1:19 PM  
Blogger NTess said...

In London mag das ja vielleicht was anderes sein...mir ging es jetzt aber zum Beispiel um Hannover und andere deutsche Weltstädte...

1:33 PM  
Anonymous Anonym said...

Glueckwunsch zum neuen Dach ueber dem Kopf! ;-)

2:18 PM  
Anonymous Anonym said...

Ist die Panik bei euch denn wirklich so groß? Also gestern war ich in einem Bus und zwei Regionalbahnen unterwegs. Angst hatte da niemand..

Albus

3:42 PM  

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